Umthombo woncedo lwabanthu (Ursprung der Hilfe) ist eine Redewendung in Xhosa, einer der elf Landessprachen Südafrikas und besagt, dass der befähigende Impuls gegenseitiger Unterstützung in uns seinen Ursprung hat. Unter diesem Namen unterstützen wir Bildungsprojekte für benachteiligte junge Menschen.

Wir wollen jungen Menschen eine Chance auf nachhaltige Bildung ermöglichen. Dies erfolgt im Rahmen informeller Bildungsangebote zur Förderung von Alltagskompetenzen mit dem Ziel einer gelingenden und selbstregulierten Lebensführung.

Zielgruppe

Benachteiligte junge Menschen sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die aufgrund ihrer besonderen Lebenslage von teilhabe ausgeschlossen sind. dazu gehören Straßenkinder, (Aids-)Waisen, Kinder mit Albinismus, Kinderprostituierte, Kindersoldaten oder Flüchtlingskinder.

Prinzipien

Unser Vereinskonzept basiert auf Vertrauen, direkten Kontakten, Transparenz und Kooperation. Wir arbeiten nur mit Projektpartnern zusammen, zu den wir persönliche Kontakte über Vereinsmitglieder oder Kooperationspartner haben. Der direkte Kontakt ermöglicht eine unmittelbare Begleitung der unterstützten Projekte und der Entwicklung der jungen Menschen. 

Vereinstransparenz

Wir unterstützen die Initiative "Transparente Zivilgesellschaft". Alle relevanten Informationen finden sich auf der Seite zur Vereinstransparenz.Initiative Transparente Zivilgesellschaft

 


Update zum Corona-Virus!

Derzeit hält das Corona-Virus die Welt in Atem und auch unsere Projekte sind massiv davon betroffen. So betreut die Straßenschule in Dresden ihre Schüler_innen online über verschiedene soziale Plattformen so gut es geht. Kids Haven betreut seit dem südafrikanischen Lockdown alle Kinder in den Räumen des Kinderheimes. Eine massive Herausforderung für alle Kinder und Mitarbeiter. Die Child Care Worker arbeiten in einem Schichtsystem von drei Wochen. Drei Wochen sind sie am Stück vor Ort und dann drei Wochen zu Hause, um die Infektionsmöglichkeiten so gering wie möglich zu halten. Außerdem werden so viele Essenspakte wie möglich an Bedürftige verteilt. Aufsuchende Arbeit und Workshops für die Kinder und Mädchen in den Townships, wie das ISO Projekt plante, sind derzeit gar nicht mehr möglich. Durch den Lockdown fallen die vielen informellen Jobmöglichkeiten, worauf Millionen Menschen in Afrika für ihren Lebensunterhalt angewiesen sind, seit Wochen komplett weg. Die Menschen auf der Straße leiden weltweit unmittelbar darunter: alle Anlaufstellen wurden geschlossen, Betteln ist durch Kontakt- und Ausgehsperren unmöglich geworden. Informelle Bildungsangebote sind wichtiger denn je geworden und wir möchten trotz der weltweiten Ausnahmesituation unsere Projekte weiter finanzielle unterstützen und hoffen auf Ihre Spenden.