Straßenpädagogik soll dazu beitragen, solide Kompetenzen zu entwickeln, damit sich junge Erwachsene in der Gesellschaft behaupten können. Die Kompetenzorientierung zielt auf Selbstwirksamkeit und Verwirklichungschancen ab. Es geht um eine individualisierte Vorgehensweise im Bildungsprozess dieser Menschen. Die Straßenpädagogik bietet eine hohe Flexibilität bezüglich der Lehrformen und der Heterogenität der Lerngruppen, ein Vorteil bezüglich der Institution Schule, die durch ihre strenge und standardisierte Form oftmals an diesen zwei Punkten scheitern muss.

Wenn Kinder und junge Menschen auf der Straße überleben, müssten sie doch auch in der Gesellschaft überleben können?

In der KLuB Straßenschule und Kompetenzbildungsstätte des Treberhilfe Dresden e.V. lernen seit August 2014 junge Menschen mit dem Lebensmittelpunkt Straße für die Schulfremdenprüfungen oder zur Berufsvorbereitung in verschiedenen Modulen. Ressourcenorientierung und Empowerment von individuellen Stärken einhergehend mit einer ganzheitlichen Unterstützung aus Sozialarbeit und Didaktik sind Grundstein der KLuB Kompetenzentwicklung. Der KluB (Kompetenzen Leben und Bilden) und seine straßenpädagogischen Module bieten jungen Menschen mit dem Lebensmittelpunkt Straße, die an der Schule gescheitert sind, eine reale Chance, den Schulabschluss nachzuholen.

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Die Kidstonne ist ursprünglich eine Idee der Treberhilfe Dresden e.V. Eine rollende Mülltonne wird bemalt und mit allerlei didaktischem Spielzeug für die Straßensozialarbeit bestückt. Mit der Tonne ziehen die Streetworker durch die Straßen und kommen so mit den Kindern und Jugendlichen in Kontakt.

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